Transparenz

Warum die Stiftung Warentest warnt: Punkte aus dem Artikel im Faktencheck

Sarah Brenner

Sarah Brenner

Investor Relations

2. Mai 202612 Min. Lesezeit
Alphawave GmbH Office Düsseldorf

Der Beitrag der Stiftung Warentest zur Alphawave Finance Anleihe stützt seine Warnung im Kern auf unsere lange Entwicklungszeit – untersucht aber nicht, was daraus geworden ist: ein seit 2024 profitabel arbeitendes Quant-Haus mit testiertem Live-Handel und einer Anleihe, die mit 8,00 % bzw. 8,50 % p. a. verzinst wird. Für Anleger heißt das konkret: Wer aufgrund der Warnung nicht hinschaut, verpasst einen Zugang zu algorithmischem Eigenhandel, der sonst institutionellen Investoren vorbehalten ist – inklusive der entsprechenden Verzinsung.

Wir gehen die Punkte der Reihe nach durch – mit Zahlen, Quellen und einer methodischen Einordnung. Ergebnis: Mehrere zentrale Aussagen halten der Überprüfung aus unserer Sicht nicht stand, andere sind Behauptungen ohne erkennbare eigene Untersuchung der Methodik, der Handelsperformance oder der Risikometriken. Letztlich müssen Sie als Anleger entscheiden, ob Sie glauben, dass die Stiftung Warentest ein Quant-Unternehmen tatsächlich untersucht hat – bzw. dies überhaupt kann.

Die Stiftung Warentest hat mit ihren Artikeln „Anleihen: Vorsicht bei Alphawave GmbH“ und „Kartenhaus Alphawave“ vor Alphawave gewarnt. Dabei wurde unser Geschäftsmodell jedoch aus unserer Sicht methodisch grob fehlerhaft analysiert; der Blick fast ausschließlich auf Risiken gerichtet, während die angemessene Gewichtung von Chancen und Risiken zurücktritt. Klar, jede Geldanlage birgt Risiken, doch bei Alphawave steht einer soliden, profitablen operativen Basis sowie einem wissenschaftlich belegten, international anerkannten Handelsansatz gegenüber.

Wir laden Sie daher ausdrücklich ein, sich ein eigenes Bild zu machen, es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Alphawave basiert auf acht Jahren Forschung und Entwicklung und arbeitet seit Beginn des Live-Handels in 2024 höchst profitabel mit einem international anerkannten, wissenschaftlich untersuchten Ansatz. Ausführliche Informationen und Belege finden Sie in unserem Transparenz‑Bereich.

Wir finden es schade, überhaupt eine Stellungnahme abgeben zu müssen. Der Autor dieser Artikel scheint innovationsfeindlich eingestellt; seine generelle Kritik an Einzelaktien und Anleihen liest sich eher als Interessenpolitik denn als neutrale Verbraucheraufklärung eines mündigen Verbrauchers. Da wir ein zukunftsfähiges Unternehmen sind, verlieren aus unserer Sicht die Anleger, die den gut gemeinten, aber sehr vereinfachten Empfehlungen der Stiftung Warentest vertrauen. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Ergänzend empfehlen wir unsere vollständige Stellungnahme zu der Berichterstattung.

Key Takeaways

  • Erträge und Gewinn: 3,2 Mrd. € Umsatz 2024+2025 kumuliert, Jahresergebnis 0,3 Mio. € (2024) und 1,1 Mio. € (2025). Die Aussage „null Euro Umsätze" blendet die Geschäftsjahre 2024 und 2025 und dessen Umsätze aus.
  • Zinsstruktur: Wir zahlen 8,00 % bzw. 8,50 % p. a. – nicht 5,5 % / 6,0 %. Diese Konditionen gelten seit Jahresbeginn und sind im CSSF-gebilligten Prospekt dokumentiert.
  • Methodik: Handelsperformance, Risikomanagement, Robustheit und Rendite-/Risikokennzahlen wurden vom Test nicht eigenständig untersucht. Bewertungen erfolgen aus unserer Sicht ohne ausreichende methodische Grundlage.
01

„Lange Forschungs- und Entwicklungsphase" – kritisiert, dabei ein Vorteil und Beleg für Robustheit

Die achtjährige Forschungs- und Entwicklungsphase von Alphawave spiegelt die Komplexität eines regulierten Quant-Handelssystems wider, das über mehrere Marktregime hinweg getestet und verfeinert wurde.

  • Modelle wurden über mehrere Marktregime hinweg entwickelt, getestet und verfeinert: von der Finanzkrise über die Eurokrise und den Corona-Crash bis zur Inflations- und Zinswende.
  • Die Software wurde durch die Heriot-Watt University analysiert (bis zu 14 Mio. Ticks/Sekunde).
  • Seit Mai 2024 läuft die Strategie im testierten Live-Handel mit positivem Ergebnis.

Eine kürzere Entwicklungszeit hätten dieselben Prüfer mit gleicher Berechtigung als „unausgereift" kritisieren können. Hier zeigt sich aus unserer Sicht eine Bewertung, die unabhängig vom Ergebnis negativ ausfällt.

Alphawave hat eine extrem robuste und erfolgreiche Infrastruktur und Handelsstrategie aufgebaut, die rund 6× effizienter arbeitet als klassische Indizes.

02

Geschäftsmodell methodisch nicht untersucht: 19,54 % Rendite vs. 8,0/8,5 % Zinsen

Die rechnerische Tragfähigkeit des Modells lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Auf der Ertragsseite stehen testierte 19,54 % Handelsrendite p. a. (Live-Handel 2024–2025, geprüft durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Auf der Aufwandsseite stehen 8,00 % bzw. 8,50 % Anleihezinsen plus Kostenstruktur. Wir gehen davon aus, die Zielrendite von 28 % mittelfristig zu erreichen und dies in erster Stufe bis 100 Mio. € Handelsvolumen skalieren zu können. Es gibt zahlreiche internationale Beispiele, die diese Funktionsweise belegen – und unsere Technologie hat die Stärke, dies zu erreichen.

Damit ist die Zinszahlung strukturell durch die Handelsrendite gedeckt – selbst bei deutlich konservativeren Annahmen. Unsere Personal- und Infrastrukturkosten skalieren nicht mit und steigen bei höherem Handelsvolumen nur leicht. Das ist einfache Mathematik. Eine sachgerechte Geschäftsanalyse hätte diese Spanne mindestens darstellen und kommentieren müssen. Im Test.de-Artikel findet sich diese Einordnung aus unserer Sicht nicht.

Natürlich bestehen auch Risiken. Das zentrale Risiko ist das Emittentenrisiko, wir müssen also langfristig zahlungsfähig bleiben. Insofern stellt das Nichtzahlung von Kapital oder Zinsen das zentrale Risiko dar. Es gibt keine Einlagensicherung.

Quelle: Performance-Audit 2024–2025, durch externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert. Den Bericht finden Sie im Investor-Relations-Bereich bereits zum Download.

03

„Kartenhaus": Ein bekanntes Muster gegenüber Innovation?

Die Bezeichnung „Kartenhaus" suggeriert strukturelle Instabilität. Dabei handelt es sich bei Alphawave um eine technologiebasierte Handelsinfrastruktur, die auf einem international längst etablierten Ansatz beruht. Statt einer objektiven Auseinandersetzung mit den Fakten wird aus unserer Sicht ein bekanntes Muster bedient: Was neu, technologisch komplex oder außerhalb des Mainstreams liegt, wird pauschal als fragwürdig oder instabil dargestellt, anstatt die vorliegenden Prüfungen und Kennzahlen ernst zu nehmen.

Eine solche Aussage hätte einer Geschäftsmodellanalyse bedurft. Diese hat aber nachweislich nicht stattgefunden – die Stiftung Warentest hat unser Modell nicht einmal näher untersucht oder sachgerecht kommentiert. Unverständlich. Seien Sie als Anleger cleverer und schauen Sie selbst hin.

Quantitativer, datengetriebener Handel ist kein unerprobtes Experiment, sondern seit Jahrzehnten Bestandteil internationaler Finanzmärkte. Er wird erfolgreich von Investmentbanken, Hedgefonds und spezialisierten Handelshäusern eingesetzt. Auch in Deutschland gibt es hierfür Beispiele – etwa SSW Trading aus Hamburg, das seit vielen Jahren in diesem Segment erfolgreich tätig ist. Alphawave verfolgt denselben wissenschaftlich fundierten Ansatz und legt ihn transparent und geprüft dar.

Was tatsächlich vorliegt: Jahresabschlüsse 2024 und 2025, ein durch Wirtschaftsprüfer testierte Performance-Audit, ein CSSF-gebilligter und BaFin-notifizierter Wertpapierprospekt sowie ein wissenschaftliches Gutachten der Heriot-Watt University. Alle Unterlagen lagen der Stiftung Warentest vor der Veröffentlichung vor. Eine wertende Charakterisierung wie „Kartenhaus", ohne diese Belege methodisch zu durchdringen, ist aus unserer Sicht eine Behauptung, keine Untersuchung.

04

Methodisch gründlich – nur nicht bei uns?

Die Stiftung Warentest bezeichnet die Stabilität unserer Handelsergebnisse als „äußerst fraglich". Das verwundert, denn die Stiftung legt für ihre eigenen Untersuchungen großen Wert auf methodisch detaillierte, wissenschaftlich fundierte Analysen. Genau diesen Anspruch vermissen wir in der Darstellung von Alphawave.

Eine fundierte Bewertung eines Handelsmodells setzt voraus, dass die Prüfer entweder über eigene Fachkenntnisse verfügen oder externe Experten hinzuziehen. Portfoliostrukturen, Marktverläufe, Risiko-Profile, Risikokennzahlen und Robustheits-Analysen lassen sich prüfen – und liegen bei einem regulierten Anbieter in ausreichender Form vor. Warum tut die Stiftung Warentest genau das bei uns nicht?

Hätte sie die vorliegenden Daten mit ihrer eigenen methodischen Sorgfalt untersucht, wäre sie aus unserer Sicht zu einem anderen Ergebnis gekommen: Sie hätte die Qualität und Stabilität der Strategie bestätigen müssen. Die Zahlen sprechen für sich:

  • 18 Jahre Modellrechnung NC 6.1, positives Ergebnis in 17 von 18 Jahren.
  • 28% Rendite pro Jahr im Modell, bei einem absoluten maximalen Drawdown von rd. 24 % seit 2008.
  • Testierter Live-Handel 05/2024–12/2025 mit kumuliert 32,57 % Rendite und 12,06 % maximalem Drawdown.
  • Wissenschaftliche Stellungnahme der Heriot-Watt University zur Simulations- und Robustheitsmethodik.
  • Hohe Übereinstimmung zwischen Modellprognose und Live-Ergebnis – die Strategie verhält sich live so, wie der Backtest es vorhergesagt hat.
  • Nach 12 Monaten zeigt das Modell in 93,6 % der Fälle eine positive Wertentwicklung; nach 24 Monaten sogar in 98,2 % (Modellergebnisse 2008–2025).

Das Unterlassen einer eigenen Analyse, während gleichzeitig die pauschale Einschätzung „äußerst fraglich" getroffen wird, ist aus unserer Sicht nicht fair. Es bleibt eine Behauptung – keine begründete Bewertung.

05

„Prospekte sind kein Gütesiegel": Doch mehr Transparenz verlangt der EU-Standard nicht

Der Hinweis ist formal richtig: Ein gebilligter Wertpapierprospekt ist kein Gütesiegel für die wirtschaftliche Eignung. Doch er ist das aufsichtsrechtliche Maximum an Transparenz, das ein Emittent einem Privatanleger unter EU-Recht bieten kann. Das so zu framen, als sei ein Prospekt bloß eine entwertbare Formsache, ist aus unserer Sicht nicht fair.

Die Vergleichsmaßstäbe verrutschen dabei schnell: Staatsanleihen haben beispielsweise keinen Wertpapierprospekt – nicht, weil sie weniger Risiko trügen, sondern weil der Gesetzgeber diese Anforderung für sich selbst gestrichen hat. Ist ein Staatsanleihe-Emittent damit transparenter als Alphawave, dessen Prospekt von der CSSF geprüft und in Deutschland an die BaFin notifiziert wurde? Das erscheint uns methodisch schwer nachvollziehbar.

  • Unser Prospekt wurde von der luxemburgischen Aufsicht CSSF gebilligt und in Deutschland an die BaFin notifiziert.
  • Er enthält alle vorgeschriebenen Angaben zu Risiken, Kosten, Mittelverwendung, Geschäftstätigkeit und Finanzlage.
  • In anderen Berichten kritisiert die Stiftung Warentest ausdrücklich Emissionen ohne Prospekt. Wenn ein Prospekt vorliegt, wird er als „kein Gütesiegel" relativiert. Diese Logik führt dazu, dass weder das eine noch das andere ausreicht – methodisch ein Zirkel.

Aus unserer Sicht sollte ein vollständiger, aufsichtlich gebilligter Prospekt als positives Strukturmerkmal gewertet werden – nicht als beiläufig entwertete Selbstverständlichkeit. Denn mehr Transparenz kann ein Anbieter unter geltendem EU-Recht gar nicht leisten.

06

„Null Euro Umsätze": Die Geschäftsjahre 2024 und 2025 werden nicht erwähnt

Der Test.de-Beitrag stützt sich auf Zahlen aus der Vor-Live-Phase und kommt zu der Aussage, das Unternehmen habe keine relevanten Umsätze. Die tatsächlichen, testierten Zahlen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 stellen das Bild fundamental anders dar:

  • Handelsumsatz 2024 + 2025 kumuliert: rund 3,2 Mrd. €.
  • Handelserträge 2024: rund 1,2 Mio. €. Handelserträge 2025: rund 2,8 Mio. €.
  • Jahresergebnis 2024: rund 0,3 Mio. €. Jahresergebnis 2025: rund 1,1 Mio. €.
  • Positives Eigenkapital, beide Geschäftsjahre profitabel, testiert.

Die Geschäftsjahre 2024 und 2025 lagen zum Zeitpunkt der Recherche vor und wurden uns gegenüber adressiert. Wer diese Zahlen in der Veröffentlichung nicht aufnimmt und stattdessen bei „null Umsätze" bleibt, vermittelt aus unserer Sicht ein bewusst negatives Bild.

07

„5,5 % bzw. 6,0 % Zinsen würden dem Risiko nicht gerecht": Wir zahlen 8,00 % und 8,50 % – wie kann so fehlerhaft gearbeitet werden?

Der Artikel argumentiert mit Kupons von 5,5 % bzw. 6,0 % p. a. und folgert, diese würden dem Risiko nicht gerecht. Tatsächlich liegen die Konditionen der Alphawave Finance Anleihe bei 8,00 % p. a. (Serie A) und 8,50 % p. a. (Serie B) – und das bereits zum Zeitpunkt des Artikels, der im März erschien. Diese Konditionen galten schon Monate zuvor. Wer so unsauber arbeitet, muss sich Fragen gefallen lassen.

Die im Artikel zitierten Kupons entsprechen damit nicht den zum Veröffentlichungszeitpunkt gültigen Konditionen. Auf dieser falschen Grundlage erfolgt die gesamte Risiko-Rendite-Bewertung. Dass ein solcher Fehler überhaupt passiert, zeigt aus unserer Sicht, wie unsauber hier gearbeitet wurde. Bei unserer Kommunikation vor der Veröffentlichung war erkennbar, dass der zuständige Journalist KI-Werkzeuge nutzte. Es liegt der Verdacht nahe, dass Teile des Artikels mit KI-Unterstützung entstanden sind – was solche Fehler erklären würde. Für eine Prüfinstitution mit diesem Marktvertrauen ist das bei fehlerhaften Berichten aus unserer Sicht nicht hinnehmbar.

Quelle: CSSF-gebilligter Wertpapierprospekt und Nachträge, direkt abrufbar im Investor-Relations-Bereich.

08

Zielrendite und Haftungskreis als Strukturmerkmal zugunsten der Anleger

Die Stiftung Warentest thematisiert die Zielrendite an einen Investor sowie den Haftungskreis innerhalb der Gruppe. Diese Strukturmerkmale sind im Prospekt offengelegt – und sie sind aus unserer Sicht ein Schutz der Anleihegläubiger, kein Risiko zu ihren Lasten.

  • Die Zielrendite ist Bestandteil der Forschungs- und Entwicklungs-Finanzierungsstruktur und stellt einen Return auf das vom Investor zur Verfügung gestellte Kapital dar.
  • Sie darf ausschließlich aus freiem Vermögen bezahlt werden, also weder zulasten der Anleihegläubiger noch zulasten der Substanz der Gesellschaft.
  • Der Haftungskreis greift nur, soweit positives Eigenkapital vorhanden ist und die Liquidität der Gesellschaft nicht gefährdet wird.

Konsequenz: Wir bauen Eigenkapitalpuffer möglicherweise langsamer auf, als wir es ohne diese Komponente könnten. Im Gegenzug erhalten Anleger ein Produkt, dessen operative Infrastruktur, Live-Handel und Profitabilität bereits stehen. Genau vor diesem Hintergrund sind 8,00 % bzw. 8,50 % p. a. eine angemessene Verzinsung.

Dass diese klar geregeltem Strukturmerkmale dennoch als Nachteil für Anleger eingeordnet werden, ohne die tatsächlichen Auswirkungen zu untersuchen, zeigt aus unserer Sicht nicht korrektes Rechercheverhalten. Wer etwas so falsch darstellt und nicht prüft, arbeitet schlicht nicht korrekt.

09

„60 % Rendite nötig": Eine Rechnung, die methodisch nicht trägt

Im Beitrag wird suggeriert, Alphawave müsse rund 60 % Handelsrendite p. a. erwirtschaften, um die Anleihezinsen zu bedienen. Diese Rechnung beruht auf einer Auswahl von Kosten- und Skalenannahmen, die der tatsächlichen Geschäftsstruktur nicht entspricht – insbesondere bleiben Skaleneffekte, das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital, die operative Kostenstruktur sowie die testierten Ist-Renditen unberücksichtigt.

Die tatsächlich erforderliche Bruttohandelsrendite zur Bedienung der Zinslast und laufenden Kosten liegt deutlich unter der testierten Ist-Performance von 19,54 % p. a. (Live 2024–2025). Eine Plausibilisierung dieser Zahl mit Hilfe der vorliegenden Jahresabschlüsse hätte die im Artikel genannten 60 % nicht ergeben.

10

„Interessenkonflikte": pauschal benannt, nicht konkret belegt

Interessenkonflikte gehören zu jeder Unternehmensstruktur und sind regulatorisch vorgesehen offenzulegen. Genau das tun wir: Verbindungen zwischen Gesellschaften, Mandate und kapitalmäßige Verflechtungen sind im Prospekt sowie in den Jahresabschlüssen transparent dokumentiert.

Was im Test.de-Beitrag fehlt, ist die konkrete Darstellung, an welcher Stelle ein offengelegter Interessenkonflikt zu einer tatsächlichen Benachteiligung der Anleihegläubiger geführt hätte oder führen könnte. Ohne diese Konkretisierung bleibt der Vorwurf eine Behauptung.

Wir machen keine Geschäfte zum Nachteil unserer Anleger. Konfliktpotenziale sind identifiziert, offengelegt und werden vertraglich sowie organisatorisch adressiert.

Fazit: Eine Warnung braucht eine Untersuchung – seien Sie schlauer!

Von den zehn zentralen Argumenten des Test.de-Beitrags halten aus unserer Sicht mehrere einer Tatsachenprüfung nicht stand: Die genannten Kupons (5,5 % / 6,0 %) entsprechen nicht der Realität (8,00 % / 8,50 %). Die Aussage „null Euro Umsätze" ignoriert die testierten Geschäftsjahre 2024 und 2025. Die Charakterisierungen „Kartenhaus" und „äußerst fraglich" werden nicht durch eine eigene Analyse von Handelsperformance, Methodik oder Risikometriken gestützt.

Alphawave stellt die korrespondierenden Stärken seiner Strukturmerkmale, Modellreife, aufsichtsrechtliche Transparenz, Schutz der Anleihegläubiger und Offenlegungspflichten im Investor Relations-Bereich vollständig zur Verfügung.

Wir laden Verbraucherinnen, Verbraucher und interessierte Beobachter ein, die Originalunterlagen einzusehen und sich ein eigenes Bild zu machen.

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