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17 von 18 Jahren positiv: Was die Modellhistorie von Alphawave aussagt

Sarah Brenner

Sarah Brenner

Investor Relations

15. Juli 20268 Min. Lesezeit
Alphawave GmbH Office Düsseldorf

Über einen Zeitraum von 18 Jahren war das Alphawave-Modell NC 6.1 in 17 Kalenderjahren positiv – mit einer durchschnittlichen annualisierten Rendite von 28,04 % p. a. Wie ist das möglich? Dieser Beitrag zeigt, worauf diese Konstanz beruht, wie sie geprüft wurde und warum sie über verschiedene Marktphasen hinweg trägt.

Key Takeaways

  • Modellhistorie 2008–2025: 17 von 18 Kalenderjahren positiv, durchschnittlich 28,04 % p. a. (Modellrechnung NC 6.1).
  • Die Konstanz trägt über verschiedene Marktphasen hinweg – von der Finanzkrise 2008 über den Corona-Crash bis zur Zinswende 2022 – und zeigt eine geringe Abhängigkeit von der allgemeinen Marktrichtung.
  • Grundlage sind ein regelbasierter Mean-Reversion-Ansatz, Intraday-Handel in liquiden Futures-Märkten und ein methodisch tief geprüfter Validierungsprozess.
  • Die Live-Ergebnisse 2024/2025 (extern testiert) bestätigen die Modelleigenschaften und bilden eine starke Grundlage für die Skalierung.
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Die Zahl: 17 von 18 Jahren positiv

Ein Ergebnis über viele Jahre hinweg sagt mehr über eine Strategie als jedes einzelne Jahr. Die Modellhistorie von Alphawaves Handelssystem NC 6.1 umfasst die Jahre 2008 bis 2025 – und damit nahezu jede erdenkliche Marktphase: die Finanzkrise, die Eurokrise, den Corona-Crash, die Zinswende. In 17 dieser 18 Kalenderjahre erzielte das Modell ein positives Ergebnis; im Durchschnitt liegt die annualisierte Modellrendite bei 28,04 % p. a. Einziges Jahr mit leicht negativem Ergebnis war 2013 mit −1,9 %.

Was diese Zahl besonders stark macht: Sie entstand über sehr unterschiedliche Marktbedingungen hinweg. Steigende wie fallende Aktienmärkte, hohe wie niedrige Volatilität, Krisen und Erholungsphasen. Eine Strategie, die in all diesen Umgebungen wiederkehrend positive Ergebnisse liefert, zeigt genau das, was systematisches Investieren ausmacht: hohe Belastbarkeit und Wiederholbarkeit statt eines Glückstreifers in einer einzelnen Marktphase.

Jährliche Performance und maximale Drawdowns des Modells NC 6.1 im Vergleich zum DAX, 2008 bis 2025
Jährliche Performance vs. maximale Drawdowns – Modell NC 6.1 im Vergleich zum DAX (2008–2025). Quelle: Alphawave Performance Report NC 6.1.

Die Modellhistorie 2008–2025 ist eine wissenschaftlich fundierte Backtest-Rechnung (Modell NC 6.1) unter Einbeziehung realistischer Transaktionskosten. Ab Mai 2024 liegen reale Ergebnisse aus dem Live-Handel vor, deren Handelsperformance für 2024 und 2025 durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert wurde. Modellwerte sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

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Wie ist das möglich?

Der Mechanismus hinter dieser Konstanz ist ein systematischer Mean-Reversion-Ansatz: Das Modell handelt kurzfristige Preisverzerrungen in liquiden Finanzmärkten – also vorübergehende Abweichungen einzelner Preise von ihrem statistisch normalen Verhalten. Solche Verzerrungen entstehen laufend, etwa durch einseitige Nachfrage, technische Auslöser oder emotionale Marktreaktionen. Die Strategie handelt ihre Rückkehr zum Gleichgewicht.

Drei Bausteine machen daraus ein belastbares Geschäftsmodell:

  • Regelbasierte Ausführung: Jede Handelsentscheidung folgt einem vorab definierten Regelwerk – erarbeitet in acht Jahren Forschung und Entwicklung. Emotionen, Tagesform oder Marktstimmung spielen dabei keine Rolle.
  • Untertägiger Handel (Intraday): Positionen werden innerhalb eines Handelstages geschlossen und in liquiden Futures-Märkten umgesetzt. Kurssprünge außerhalb der Handelszeiten berühren offene Positionen damit strukturell kaum.
  • Definierte Risikobudgets: Jede Transaktion wird nur mit einem vorab definierten, fortlaufend überwachten Risikobudget eröffnet. Positionsgröße, Verlustschwelle und Ausstiegsparameter sind regelbasiert begrenzt.

Die Ertragslogik beruht dabei auf der Vielzahl der Geschäfte, nicht auf einzelnen Transaktionen: Verlustbeiträge einzelner Transaktionen bleiben eng begrenzt, während profitable Konstellationen proportional größere Ergebnisbeiträge leisten können. Über tausende Wiederholungen entsteht daraus ein statistischer Vorteil – vergleichbar mit dem „Pfandsammler“-Prinzip: viele kleine, wiederkehrende Erträge ergeben in Summe ein robustes Ergebnis.

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Konstanz über verschiedene Marktregime hinweg

Der eigentliche Wert der Modellhistorie liegt in ihrer Spannweite: Das Ergebnis wurde über Finanzkrise, Eurokrise, Bärenmarkt, Nullzinsphase, Corona-Crash und Inflationszeit hinweg erzielt. Das Modell ist darauf ausgelegt, in steigenden, fallenden und seitwärts laufenden Märkten handelbare Konstellationen zu finden – seine Ertragsquelle ist die kurzfristige Preisbildung selbst, und damit weitgehend unabhängig von der Richtung des Gesamtmarkts. Im Fachjargon nennt man dies „Absolute-Return-Ansatz“.

JahrModell NC 6.1DAX (Performance-Index)Marktphase
2008+27,9 %−40,4 %Finanzkrise
2011+62,3 %−14,7 %Eurokrise
2013−1,9 %+25,5 %Einziges leicht negatives Modelljahr
2018+52,5 %−18,3 %Bärenmarkt Q4
2020+16,6 %+3,5 %Corona-Crash
2022+70,5 %−12,3 %Zinswende, Inflation

Gerade in den Jahren, in denen der Gesamtmarkt unter Druck geriet, zeigt sich die Stärke des Ansatzes: Während der DAX 2008 um über 40 % fiel und unterjährig einen maximalen Rückgang von rund 54 % erlebte, blieben die kalenderjährlichen Drawdowns des Modells über den gesamten Zeitraum in einem deutlich engeren Band von rund −6 % bis −17 %. Im Chance-Risiko-Verhältnis (RoMaD) entspricht das rund 1,18 gegenüber etwa 0,15 für eine breite Aktienmarktanlage – also eine rund achtfach effizientere Nutzung des eingegangenen Risikos.

Dazu kommt ein struktureller Vorteil gegenüber ETFs und anderen nicht aktiv gemanagten Produkten: Alphawave handelt im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Das Unternehmen trägt die Risiken seiner Geschäfte vollständig selbst und hat ein unmittelbares Eigeninteresse an jeder einzelnen Positionsentscheidung – von der Signalgenerierung bis zur Risikobegrenzung.

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Hohe Belastbarkeit: Der Weg zur Zahl

Eine Modellhistorie ist so gut wie der Prozess, der sie prüft. Deshalb durchläuft die Strategie einen mehrstufigen Validierungsprozess, der darauf ausgelegt ist, zufällige Kurvenanpassungen an die Vergangenheit zu erkennen und auszuschließen:

  • Tests mit unbekannten Daten: Beim Out-of-Sample-Verfahren wird das Modell an Zeiträumen getestet, die an der Entwicklung der Parameter nicht beteiligt waren. Der Walk-Forward-Test geht einen Schritt weiter: Das Modell wird fortlaufend mit aktuellen Daten nachgeschärft und jeweils an die darauffolgenden Zeiträume angepasst – so wird geprüft, ob es auch unter realen Bedingungen trägt.
  • Zufalls-Szenarien (Monte-Carlo): Bei der Monte-Carlo-Simulation wird die Reihenfolge der Daten tausendfach zufällig neu gemischt, sodass Hunderte statistische Szenarien entstehen. Sie zeigen, wie breit das Spektrum möglicher Verläufe ist – berichtet wird der Median, bewusst der realistische Mittelpunkt.
  • Parametersensitivität: Werden Schwellenwerte verschoben oder Datenfenster variiert, bleibt das Ergebnis stabil – das Kennzeichen eines robusten statt eines überfitteten Modells.
  • Stressszenarien: Erhöhte Handelskosten, verschlechterte Ausführbarkeit und Liquiditätsengpässe werden in die Rechnung einbezogen.
  • Märkteübergreifende Tests: Die Strategielogik wird über verschiedene Instrumente und Marktphasen hinweg geprüft.

Getragen wird dieser Prozess von einer eigenen Forschungs- und Handelsinfrastruktur, die rund 14 Millionen Datenpunkte pro Sekunde verarbeitet. Die wissenschaftliche Qualität dieser Infrastruktur ist durch eine Stellungnahme der Heriot-Watt University Edinburgh gewürdigt. Erst wenn ein Modell alle Prüfungen durchläuft, geht es in die nächste Stufe – dieser Grundsatz gilt ohne Ausnahme.

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Modell und Realität: Live bestätigt

Der entscheidende Test jeder Modellhistorie ist der Übergang in den Echtgeldhandel. Seit Mai 2024 handelt Alphawave live – und die bisherigen Ergebnisse bestätigen die im Modell ermittelten Eigenschaften der Strategie: das Verhältnis von Rendite und Risiko, die Begrenzung zwischenzeitlicher Rückgänge und die Stabilität der Ergebnisentwicklung.

  • Live 2024: +12,09 % (ab Handelsstart im Mai, testiert durch Wirtschaftsprüfer).
  • Live 2025: +20,48 % (testiert durch Wirtschaftsprüfer).
  • Annualisiert seit Mai 2024: 19,54 % p. a. bei einem maximalen Rückgang von rund 12 % über den gesamten Zeitraum.

Für Anleger hat das eine doppelte Bedeutung. Zum einen ist die 18-jährige Modellhistorie plus zwei testierte Live-Jahre eine starke Grundlage für die kommende Skalierung: Die Infrastruktur ist erprobt, die Prozesse laufen stabil, zusätzliche Kapazitäten können effizient genutzt werden. Zum anderen eröffnet Alphawave damit den Zugang zu einem Quant-Haus, dessen Ansatz sich über 18 Modelljahre und die letzten beiden Live-Jahre hinweg direkt positiv entwickelt hat – ein Qualitätsmerkmal, das wenige Anlagegelegenheiten vorweisen können.

Modellwerte und bisherige Live-Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Resultate. Der Wertpapierprospekt weist darauf hin, dass quantitative Strategien unter veränderten Marktbedingungen an Wirksamkeit verlieren und erhebliche Verluste verursachen können. Auch positive Kalenderjahre schließen unterjährige Rückgänge und einzelne Verlustgeschäfte ausdrücklich aus. Maßgeblich sind ausschließlich die Angaben im veröffentlichten Wertpapierprospekt einschließlich der dort dargestellten Risiken, insbesondere des Totalverlustrisikos.

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Was das für Anleger bedeutet

Anleger partizipieren an dieser Trading-Performance mit der Fixed-Income-Anleihe zunächst unabhängig davon: Der Festzins ist vertraglich als Verbindlichkeit der Emittentin vereinbart und hängt unmittelbar vom jeweiligen Handelsergebnis ab. Zugleich finanzieren Anleger mit ihrem Investment das Unternehmen als Ganzes – nicht nur das Handelsgeschäft selbst, sondern auch die Forschungs- und Handelsinfrastruktur sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Modelle. Zudem plant das Unternehmen performanceabhängige Modelle. Die starke operative Basis des Handelsmodells ist dennoch der Grund, auf dem beide Seiten – Handelsgeschäft und Anleihe – stehen: Ein stabiles, belastbares und skalierbares Quant-Haus ist die Voraussetzung dafür, dass die Zinsverpflichtungen aus der Anleihe über die Laufzeit zuverlässig bedient werden können.

Wer verstehen möchte, wie Modell, Live-Handel und Anleihe zusammenwirken, findet die vollständigen Unterlagen – Performance Report, wissenschaftliche Stellungnahme und Prüfungsberichte – in unserem Transparenz-Bereich. Maßgeblich für jede Anlageentscheidung sind die Angaben im veröffentlichten Wertpapierprospekt einschließlich der dort dargestellten Risiken.

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